Vollkonzept
v15.0.0 — April 2026
Back to Balance – Ein Universum im Entstehen
Johannes-Samuel Gartzke · Version 16.0.0 — April 2026
Eine Saat liegt im Kern verschlossen. Sie ist noch nicht gekeimt. Aber sie ist lebendig. Was folgt, sind keine Versprechen. Es sind Möglichkeiten – Ziele, die wachsen könnten, wenn Menschen ihnen Raum geben.
1. Die Inspiration
Ich bin auf einem Hof aufgewachsen. Nicht als Idee, nicht als Experiment – als gelebtes Leben. Die happyfarm im Schwarzwald, in Oberkirch am Fuße des Schwarzwaldes gelegen, existiert seit 2003. Was dort entstand, lässt sich in keiner Kategorie richtig einordnen: Selbstversorgung mit Gemüse, Obst, Eiern und Milch. Käseproduktion aus einer Ziegenherde von zwanzig Tieren. Siebzig Hühner, vier Gänse, vier Wildpferde – alle dürfen friedlich leben bis sie eines natürlichen Todes sterben. Handwerk in den verschiedensten Formen. Körperarbeit, Coaching, Seminare, Umweltbildung. Eine Gemeinschaft von Menschen und Tieren, die miteinander leben, statt nebeneinander zu existieren.
Der Name hat eine Geschichte. Aus einer Ausbildung in systemischer Körperarbeit entstand ein erstes Angebot – und mit ihm ein Name: Back to Balance. Zurück ins Gleichgewicht. Diese Körperarbeit nimmt den Menschen als Ganzes wahr. Der Körper ist ein System – alles steht in Beziehung, alles beeinflusst sich gegenseitig. Irgendwann wurde klar, dass dieser Name mehr beschreibt als eine Methode. Er beschreibt eine Haltung. Eine Vision. Ein Universum.
Die happyfarm ist nicht das Back to Balance Universum. Sie ist seine Inspiration. Sie stellt keine Ressourcen bereit und ist nicht Teil der Struktur. Sie zeigt nur – still und täglich – dass ein anderes Leben möglich ist.
2. Der erste Stein – auch wenn fast nichts da ist
Das System muss nicht perfekt ausgebaut sein um zu helfen. Es muss nur beginnen.
Fünf Menschen. Alle auf Bürgergeld, je 563 Euro im Monat. Kein Startkapital. Kein gemieteter Raum. Keine fertige App. Keine eingetragene Genossenschaft. Was hat das Back to Balance Universum diesen fünf Menschen heute zu bieten?
Der erste Schritt: eine Gewerbeanmeldung. 30 Euro. Ein Vormittag. Ab diesem Moment öffnen sich die Türen der regionalen Bio-Großhändler – Ökoring, Terra Naturkost, Weiling. Fünf Menschen die bisher getrennt einkaufen, kaufen jetzt gemeinsam.
| Ebene | Was das bedeutet | Ersparnis | |---|---|---| | Bio-Großhandel | Direktbezug von Ökoring, Terra etc. | 20–40 % auf fast alles | | MHD-Ware | Grundnahrungsmittel kurz vor Ablauf | bis 70 % unter Einzelhandel | | Gemeinsames Kochen | Weniger Verderb, weniger Spontankauf | 10–15 % zusätzlich |
Eine Person spart monatlich bis zu 116 € allein durch den Einkauf. Das entspricht mehr als 20 % des Bürgergelds – ohne Mehrarbeit, ohne Verzicht, ohne Qualitätsverlust.
3. Was fehlt – und was möglich wäre
Wir leben in einer Zeit enormer Möglichkeiten und gleichzeitig tiefer Erschöpfung. Menschen arbeiten hart – und fragen sich abends, wofür. Nachhaltigkeit ist zum Marketingwort geworden. Gemeinschaft bedeutet oft: dieselbe App benutzen. Gesundheit ist etwas, das man kauft, wenn man es sich leisten kann.
Das sind keine Naturgesetze. Das sind Strukturen. Und Strukturen lassen sich verändern – nicht durch Protest, nicht durch Forderungen, sondern durch den Aufbau von etwas Besserem.
4. Der Kern des Modells
Im konventionellen Markt ist Lohn eine Kostenposition die im Produktpreis weitergewälzt wird. Jede Lohnerhöhung verteuert das Produkt. Faire Löhne und günstige Preise widersprechen sich strukturell – das ist kein Versagen des Marktes, das ist seine Logik.
Im Back to Balance System gilt das intern nicht. Der interne Produktpreis deckt nur externe Materialkosten – er enthält keine Arbeit. Hohe Löhne und günstige interne Preise gleichzeitig – das ist die natürliche Konsequenz der Poollogik.
Der Kaufkraftgewinn durch EK-Preise ist keine Theorie. Er entsteht, weil Lohn und Produktpreis entkoppelt sind: Arbeit wird durch den Pool vergütet, Güter kosten nur ihren tatsächlichen Materialeinkaufspreis. Wer im System lebt, kauft nie zum Marktpreis – und das macht bei steigendem Stundensatz den Unterschied aus, der konventionell strukturell unmöglich ist.
Der EK-Preis-Vorteil gilt für alle internen Leistungen und Produkte – Lebensmittel, Handwerk, Körperarbeit, Unterricht, Reparaturen, Wohnen, Technik. Je mehr Berufe und Angebote im System vertreten sind, desto mehr Lebensbereiche werden zu Einkaufspreisen abgedeckt. Die reale Kaufkraft steigt überproportional mit jedem neuen Angebot – denn jede weitere intern verfügbare Leistung reduziert die Abhängigkeit vom externen Markt und verstärkt den Effekt aller anderen internen Angebote.
Die rechtliche Form
| Säule | Back to Balance eG | Back to Balance e.V. | |---|---|---| | Rechtsform | Eingetragene Genossenschaft | Gemeinnütziger Verein | | Trägt | Wirtschaftliche Tätigkeiten, Pool, Vergütung | Bildung, soziale Projekte, ideelle Arbeit | | Finanzierung | Pooleinnahmen der Mitglieder | Spenden, Fördermittel, Beiträge |
Gleicher Stundensatz
Eine Stunde ist eine Stunde. Wer kocht, wer baut, wer heilt, wer lehrt, wer pflegt, wer programmiert – alle erhalten denselben Stundensatz. Der angestrebte Ziel-Stundensatz beträgt 20 Euro netto – ein Wert, der ein gutes Leben ohne Luxus ermöglicht und auch bei externer Marktmiete die Lebenshaltung deckt.
Die Dreiteilung des Pools
| Anteil | Verwendung | Logik | |---|---|---| | Vergütung ⅓ | Coin-Rücklage – deckt alle Coin-Verbindlichkeiten | Kein Beruf ist mehr wert als ein anderer | | Reinvestition ⅓ | Fixkosten, Infrastruktur, Wachstum | Erst Investition, dann Kapital | | Sozial- und Öko-Anteil ⅓ | Solidarfonds, Gemeinschaftsprojekte, Ökologie | Ein System das nur sich nährt, hat keine Zukunft |
Der BtB-Coin
Ein BtB-Coin entspricht immer genau einer geleisteten Stunde. Jeder Coin-Eintrag trägt den Euro-Abrechnungswert der Periode, in der er verdient wurde, als historisch unveränderlichen Wert. 1 Coin = 1 Stunde – immer.
Im Japanischen gibt es ein Wort das vor jeder Mahlzeit gesprochen wird: Itadakimasu – wörtlich: Ich empfange demütig. Das Wirtschaften mit dem Coin als Zeitverrechnung ist gelebtes Itadakimasu.
5. Modellrechnungen
| Phase | Zeithorizont | Was realistisch ist | |---|---|---| | Keimphase | Monat 1–3 | 0 €/h · Bürgergeld · Fundament legen | | Erste Einnahmen | Monat 3–9 | ~8 €/h · Zusammenlegung | | Wendepunkt | Monat 6–12 | 1.170 € Außenumsatz reicht | | System lebt | Jahr 1–2 | 8–10 €/h · volle Dreiteilung beginnt | | Zielwert 20 €/h | Jahr 4–6 | wenn ¾ extern + guter Berufs-Mix |
Wenn das System voll ausgebaut ist, decken 47 Stunden im Monat bei 20 €/h die gesamte Lebenshaltung. In der Aufbauphase, solange Miete und Nebenkosten noch extern anfallen, braucht es mehr Stunden – wie in jedem anderen Arbeitsverhältnis auch. Bei 20 €/h netto und Vollzeit (173 h) sind das 3.460 € im Monat – genug für Marktmiete, Lebenshaltung und Rücklagen. Die EK-Preise auf alle intern verfügbaren Bereiche schaffen zusätzlichen Spielraum. Sobald eigene Immobilien verfügbar sind, sinkt der externe Kostendruck und die benötigte Stundenzahl nähert sich dem Zielwert von 47 Stunden.
6. Rhythmusanerkennung
Das Universum erkennt an, dass nicht alle Mitglieder jeden Tag dieselbe Kapazität haben. Für Menschen mit Menstruationszyklus, in der Schwangerschaft und in der Elternzeit entwickelt das System einen strukturellen Ausgleich – keinen Sonderstatus, keine Charity, sondern konsequente Systemlogik.
7. Kapazitätsgerechtigkeit
Bei chronischer Erkrankung stehen bis zu fünf Kapazitätstage pro Monat zur Verfügung – ohne Nachweispflicht. Gewählte Familie gilt gleichwertig wie biologische Familie. Wer wenig Kapital mitbringt, kann seine Einlage in Arbeitsstunden leisten – Vollmitgliedschaft ab der ersten geleisteten Stunde.
8. Unterstützer, Anwärter, Mitglied
| Stufe | Was diese Person einbringt | Was das System zurückgibt | |---|---|---| | Unterstützer | Freizeit, Fähigkeiten, mind. 50 € Spende/Jahr | 10 % Rabatt auf externe Leistungen | | Anwärter | Mehr Zeit, Mitarbeit in Projekten | EK-Preise auf ausgewählte Leistungen | | Vollmitglied | Alltag, Arbeitszeit, Stundenerfassung | Vollständige Vergütung, Solidarfonds, Stimmrecht |
9. Wohnraumvergabe
Sobald die Genossenschaft eigene Immobilien besitzt oder langfristig anmietet, werden Zimmer und Wohnungen nach einem transparenten Dringlichkeitssystem an Mitglieder vergeben:
| Stufe | Personengruppe | Begründung | |---|---|---| | 1 – Akute Not | Wohnungslose Mitglieder, Kündigung erhalten, häusliche Gewalt | Existenzsicherung geht vor | | 2 – Familien | Mitglieder mit Kindern oder werdende Eltern | Stabilität für die nächste Generation | | 3 – Besondere Bedürfnisse | Chronische Erkrankung, Behinderung, pflegende Angehörige | Kapazitätsgerechtigkeit auch beim Wohnen | | 4 – Zugehörigkeit | Vollmitglieder nach Dauer der Mitgliedschaft | Wer das System mitaufgebaut hat, hat Vorrang | | 5 – Allgemeine Warteliste | Alle weiteren Vollmitglieder | Reihenfolge der Anmeldung |
Grundsätze:
- Die Miete deckt ausschließlich die laufenden Kosten der Immobilie (Instandhaltung, Nebenkosten, ggf. Kreditraten) – keine Gewinnmarge.
- Innerhalb derselben Stufe entscheidet die Dauer der Mitgliedschaft.
- Die Vergabe wird von der jeweiligen Zelle beschlossen, nicht von einer Zentrale.
- Wer internen Wohnraum erhält, gibt externen frei – das senkt den Gesamtbedarf an Marktmiete im System.
- Das genaue Verfahren wird durch die Generalversammlung festgelegt und kann an lokale Gegebenheiten angepasst werden.
10. Kompetenz statt Zertifikat – das interne Bildungssystem
Im konventionellen System entscheiden Noten, Numerus Clausus und staatliche Zulassungen, wer einen Beruf ausüben darf. Das Ergebnis: Tausende kompetente Menschen werden ausgeschlossen, Kinder stehen ab dem Grundschulalter unter Leistungsdruck, und ein Studienplatz wird zum Engpass statt zum Recht.
Im Back to Balance Universum gilt intern: Wer es kann, darf es tun.
Innerhalb der Genossenschaft erbringen Mitglieder Leistungen füreinander – als genossenschaftliche Selbsthilfe. Es gelten keine externen Zulassungsbeschränkungen für interne Tätigkeiten. Niemand führt geschützte Titel (Arzt, Rechtsanwalt), aber jeder kann als Begleiter, Berater, Praktiker oder Lehrende tätig sein – wenn die Kompetenz da ist.
Wie Kompetenz nachgewiesen wird
| Statt | Im BtB-System | |---|---| | Numerus Clausus | Offener Zugang – Lernen ist kein Privileg | | Staatsexamen | Interner Kompetenznachweis durch Praxis und Mentoring | | Approbation | Erfahrene Mitglieder begleiten und bestätigen Fähigkeit | | Kassenzulassung | Leistung wird intern über Coins verrechnet, keine Kasse nötig | | Studiengebühren | Lernen ist Arbeit – vergütet wie jede andere Stunde |
Was das für Kinder bedeutet
Kinder können wieder Kinder sein. Kein Leistungsdruck ab Klasse 3 für den Gymnasialübergang. Kein NC-Optimierung ab Klasse 10. Lernen aus Neugier, nicht aus Angst vor dem Notendurchschnitt. Wer mit 30 Medizin lernen will, kann das – ohne gegen 18-Jährige mit 1,0 zu konkurrieren.
Warum mehr Praktiker besser sein können als weniger Spezialisten
Ein System, das nur die vermeintlich Besten durchlässt, schließt 90 % der Kompetenz aus. Zehn Fachärzte geben einer Patientin zehn verschiedene Diagnosen. Zwanzig Praktiker, die sich austauschen, erkennen Muster. Mehr Augen sehen mehr. Das Back to Balance Universum setzt auf kollektive Kompetenz statt individuelle Spitzenleistung.
Die Grenze
Extern gelten weiterhin alle gesetzlichen Anforderungen. Wer außerhalb des Systems praktiziert, braucht die entsprechende Zulassung. Intern gilt: Kompetenz vor Zertifikat, Begleitung vor Prüfung, Zugang vor Auslese.
11. Die Genossenschaft als Megafirma
Was nach außen wie eine kleine Gemeinschaft aussieht, ist nach innen eine juristische Person mit der vollen Marktmacht eines großen Unternehmens. Eine Betriebshaftpflichtversicherung für alle. Ein Bio-Zertifikat für die Genossenschaft als Ganzes. Demokratische Struktur als Schutz vor externer Übernahme.
Die Genossenschaft ist die älteste und bewährteste Form kollektiver Selbsthilfe in Deutschland – von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt.
12. Sinnmaximierung
Dieser Begriff stammt von Samuel Waldeck, Gründer von Shiftphone aus Falkenberg in Nordhessen.
„Das komplette Gegenteil ist für uns: Sinnmaximierung. Und wenn man das in einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre es dieses: Wertschätzung. Auf allen Ebenen, so gut wir es können." – Samuel Waldeck, TEDx-Vortrag „Shift Happens"
13. International – ein Horizont
Das Back to Balance Universum will nichts verdrängen. Internationale Zellen in der Frühphase führen ihren eigenen lokalen Pool in der Heimatwährung – vollwertig im Netzwerk. Der vollständige Beitritt erfolgt wenn die deutsche Kernzelle selbsttragend ist.
14. Was unverhandelbar ist
| Wert | Was das konkret bedeutet | |---|---| | Nachhaltigkeit | In allem, was wir tun: im Konsum, im Bauen, im Wirtschaften, im Umgang miteinander. | | Gleichwürdigkeit | Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Vermögen, Überzeugung, körperlicher oder psychischer Verfassung. | | Dezentralität | Keine Zentrale, die über andere bestimmt. Selbstorganisation als Grundprinzip. | | Heilung | Des Menschen, der Gemeinschaft, der Erde. Als Haltung, die man täglich wählt. | | Geist | Achtsamkeit, Bewusstsein, die Bereitschaft zu wachsen. Innen wie außen. | | Nicht-Besitz | Anteile können nicht gehandelt werden und werden bei Austritt nicht zurückgezahlt. | | Gewaltfreiheit | Gegen kein Lebewesen. Nicht das Tier, nicht den Boden, nicht den Menschen. |
Das ist das Back to Balance Universum. Nicht fertig. Nicht perfekt. Aber ehrlich.
Die Saat liegt noch im Kern. Aber du weißt jetzt, was in ihr steckt. Was sie braucht, um zu keimen, ist einfach: Menschen, die ihr Erde und Wasser geben.
Satzung eG & e.V.
Entwurf 2026
Back to Balance eG – Satzung der eingetragenen Genossenschaft
Sitz: Freiburg im Breisgau · Entwurf 2026
Dieser Entwurf dient als inhaltliche Grundlage und ist vor der Einreichung durch einen auf Genossenschaftsrecht spezialisierten Notar oder Rechtsanwalt zu prüfen.
I. Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
- Die Genossenschaft trägt den Namen: Back to Balance eG.
- Sie hat ihren Sitz in Freiburg im Breisgau.
- Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck und Gegenstand
- Die Genossenschaft fördert den Erwerb und die Wirtschaft ihrer Mitglieder sowie deren soziale und kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb.
- Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere: Handel mit unverpackten, regionalen und biologischen Lebensmitteln sowie nachhaltigen Produkten; Aufbau und Betrieb eines dezentralen Netzwerks selbstorganisierter Zellen; Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, systemische Körperarbeit, Heilkunde und Wohlbefinden; Entwicklung und Betrieb alternativer Bildungsangebote; Handwerk, Landwirtschaft, Beherbergung und verwandte Tätigkeiten; Vernetzung und Unterstützung bestehender nachhaltiger Unternehmen.
- Die Genossenschaft verfolgt ihre Ziele nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, Gewaltfreiheit und Gleichwürdigkeit aller Mitglieder.
§ 3 Grundwerte
- Das Handeln der Genossenschaft gründet auf folgenden unveräußerlichen Werten:
- Nachhaltigkeit – in Wirtschaft, Konsum, Bauen und im Umgang miteinander
- Gleichwürdigkeit – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Vermögen, Überzeugung, körperlicher oder psychischer Verfassung
- Dezentralität – Selbstorganisation als Grundprinzip, keine Hierarchie über Menschen
- Heilung – des Menschen, der Gemeinschaft und der Erde als dauerhafter Auftrag
- Geist – Achtsamkeit, Bewusstsein und die Bereitschaft zu wachsen, innen wie außen
- Nicht-Besitz – Anteile können nicht gehandelt oder spekulativ gehalten werden
- Gewaltfreiheit – gegen kein Lebewesen, nicht den Menschen, nicht das Tier, nicht den Boden
- Diese Werte sind Maßstab für alle Entscheidungen der Genossenschaft und ihrer Mitglieder.
II. Mitgliedschaft
§ 4 Stufen der Zugehörigkeit
- Das System unterscheidet drei Stufen der Zugehörigkeit: Unterstützer, Anwärter und Vollmitglied.
- Unterstützer sind Personen, die die Grundwerte des Systems teilen und es mit Fähigkeiten, Zeit oder Geldbeträgen unterstützen. Wer innerhalb eines Kalenderjahres mindestens 50 Euro spendet, erhält auf alle externen Leistungen dauerhaft 10 % Rabatt.
- Frühes Commitment: Wer mindestens 1.000 Euro pro Jahr spendet, gilt als vorläufiges Fördermitglied und erhält sofort Zugang zu den Einkaufspreisen.
- Anwärter sind Personen, die die Mitgliedschaft beantragt haben und sich in einer Übergangsphase befinden. Die Zelle entscheidet durch Konsens.
- Vollmitglieder haben volles Stimmrecht und volle Verantwortung.
- Der Wechsel zwischen den Stufen erfolgt freiwillig. Niemand wird zu einer höheren Stufe gedrängt.
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
- Mitglied kann jede natürliche Person sowie jede rechtsfähige Personengesellschaft oder juristische Person werden, die die Grundwerte anerkennt.
- Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung und Zustimmung des Vorstands erworben.
§ 6 Geschäftsanteil und Einlage
- Der Geschäftsanteil beträgt 100 Euro. Jedes Mitglied hat mindestens einen Geschäftsanteil zu übernehmen.
- Alternativ kann die Einlage in geleisteten Arbeitsstunden erbracht werden – Vollmitgliedschaft ist ab der ersten geleisteten Stunde möglich.
- Höhere Einlagen berechtigen nicht zu zusätzlichen Stimmrechten. Mitglieder mit Einlagen ab 20.000 Euro genießen Schutz vor Ausschluss sowie ein Vetorecht bei betreffenden Entscheidungen.
- Die Einlage wird bei Austritt nicht zurückgezahlt. Sie verbleibt als Beitrag zum Gemeinwohl.
- Geschäftsanteile sind nicht übertragbar und können nicht gehandelt werden.
§ 7 Rechte der Mitglieder
- Jedes Mitglied hat eine Stimme, unabhängig von der Höhe seiner Einlage.
- Jedes Mitglied hat das Recht, seine Fähigkeiten und Tätigkeitsfelder frei zu wählen. Es gibt Anleitende, keine Vorgesetzten.
§ 9 Beendigung der Mitgliedschaft
- Die Mitgliedschaft endet durch Kündigung, Tod oder Ausschluss.
- Kündigungsfrist: sechs Monate zum Ende des Geschäftsjahres.
- Bei Austritt wird ein vorhandenes Coin-Guthaben zum historischen Abrechnungswert in Euro ausgezahlt.
- Ausschluss bedarf einer Mehrheit von 70 % der Generalversammlung.
III. Konsequenzen statt Strafen
§ 10 Konsequenzsystem
- Das System kennt keine Strafen im Sinne von Vergeltung. Es kennt Konsequenzen. Die Grundversorgung – Wohnen, Essen, medizinische Basisversorgung – ist von keiner Konsequenz berührbar.
- Stufen: (1) Klärungsgespräch → (2) Begleitetes Innehalten → (3) Stimmrechtssuspendierung → (4) Anteilsminderung (reversibel) → (5) Minderung Zusatzleistungen → (6) Wiedergutmachungsarbeit → (7) Ausschluss (70 %-Mehrheit der GV).
IV. Wirtschaft und Vergütung
§ 11 Ergebnisverwendung – Dreiteilung des Pools
- Ein Drittel Reinvestition · Ein Drittel Vergütung · Ein Drittel Sozial und Ökologie
- Der Vergütungsanteil fließt in die gebundene Coin-Rücklage.
- Reinvestitions- und Sozialanteil werden gleichmäßig auf alle Zellen verteilt – unabhängig von Größe oder Umsatz. Jede Zelle wird gleich gedüngt.
§ 13 Vergütungsgrundsätze
- Die Genossenschaft hat keine Angestellten. Alle sind Mitglieder mit gleichen Rechten.
- Vergütung nach geleisteten Stunden – nicht nach Status, Beruf oder Einlage. Eine Stunde ist eine Stunde.
- Ziel-Netto-Stundensatz: 20 Euro.
§ 14 BtB-Coin
- 1 BtB-Coin = 1 geleistete Stunde – immer.
- Jeder Coin trägt den Euro-Abrechnungswert seiner Entstehungsperiode historisch fixiert.
- Jeder ausstehende Coin ist eine Verbindlichkeit der Genossenschaft – der Eurogegenwert ist jederzeit zur Auszahlung verfügbar.
V. Abstimmungsebenen und Organe
§ 15 Zellensystem
- Die Genossenschaft organisiert sich in selbstverwalteten Zellen.
- Alle Zellen sind über die Genossenschaft kollektiv versichert.
§ 16 Drei Abstimmungsebenen
- Zellebene (Konsens) · Zellenzusammenschluss (gemeinsame Projekte) · Generalversammlung (übergeordnete Entscheidungen).
- Die Generalversammlung mischt sich nicht in zellinterne Angelegenheiten ein.
§ 17 Generalversammlung
- Höchstes Organ. Mindestens einmal jährlich.
- Satzungsänderungen: 70 % Mehrheit.
§ 22 Solidarfonds
- Für Schwangerschaft, Elternzeit, Rhythmustage, chronische Erkrankung.
- 10 % des Sozial-/Öko-Anteils fließen monatlich in den Fonds (GV-konfigurierbar).
VI. Schlussbestimmungen
§ 23 Auflösung
Auflösung nur mit 75 % Mehrheit der Generalversammlung. Verbleibendes Vermögen fällt an den Back to Balance e.V.
Back to Balance eG · Freiburg im Breisgau · Entwurf 2026
Back to Balance e.V. – Satzung des gemeinnützigen Vereins
Sitz: Freiburg im Breisgau · Entwurf 2026
Der Verein ist die zweite Säule des Back to Balance Universums – er trägt was nicht wirtschaftlich ist, aber ebenso zum Kern gehört: Bildung, soziale Projekte, ökologische Initiativen, ideelle Arbeit.
§ 2 Zweck
Förderung von: Umwelt- und Klimaschutz; Bildung und Erziehung; Gesundheitspflege; Völkerverständigung; Bürgerschaftliches Engagement durch Gemeinschaftsbildung und Achtsamkeitspraxis.
§ 9 Verhältnis zur Back to Balance eG
Verein und Genossenschaft sind rechtlich eigenständig. Sie teilen die Grundwerte: Die eG wirtschaftet, der e.V. wirkt. Beide ergänzen sich.
Back to Balance e.V. · Freiburg im Breisgau · Entwurf 2026
Einführung
2026
Back to Balance – Eine kurze Einführung
Johannes-Samuel Gartzke
Die Idee
Was wäre, wenn du morgens aufstehst und weißt: Meine Arbeit trägt mich.
Back to Balance ist ein genossenschaftlich organisiertes Wirtschaftssystem, in dem Menschen gemeinsam arbeiten, gemeinsam wirtschaften und gemeinsam leben – ohne dass Arbeit gegen Arbeit ausgespielt wird. Im Zentrum steht ein Pool, in den alle Einnahmen fließen. Aus diesem Pool wird alles finanziert: Vergütung, Infrastruktur, Soziales.
Die Dreiteilung
| Anteil | Verwendung | |---|---| | ⅓ Vergütung | Deckt alle Coin-Verbindlichkeiten der Mitglieder | | ⅓ Reinvestition | Fixkosten, Infrastruktur, Wachstum | | ⅓ Sozial- und Öko-Anteil | Solidarfonds, Gemeinschaftsprojekte, Ökologie |
Kein Beruf ist mehr wert als ein anderer. Eine Stunde ist eine Stunde – ob jemand kocht, baut, heilt, lehrt oder programmiert.
Wer kann teilnehmen?
| Stufe | Was diese Person einbringt | Was das System zurückgibt | |---|---|---| | Unterstützer | Freizeit, Fähigkeiten, mind. 50 € Spende/Jahr | 10 % Rabatt auf externe Leistungen | | Fördermitglied | Mehr Zeit, Mitarbeit in Projekten | EK-Preise auf ausgewählte Leistungen | | Vollmitglied | Alltag, Arbeitszeit, Stundenerfassung | Vollständige Vergütung, Solidarfonds, Stimmrecht |
Der Einstieg ist niedrigschwellig. Wer wenig Kapital mitbringt, kann seine Einlage in Arbeitsstunden leisten. Vollmitgliedschaft ab der ersten geleisteten Stunde.
Der BtB-Coin
Ein BtB-Coin entspricht immer genau einer geleisteten Stunde. Jeder Coin-Eintrag trägt den Euro-Abrechnungswert der Periode, in der er verdient wurde, als historisch unveränderlichen Wert.
1 Coin = 1 Stunde – immer.
Coins können intern für Produkte und Dienstleistungen eingesetzt oder in Euro ausgezahlt werden.
Wachstumsphasen
| Phase | Zeithorizont | Was realistisch ist | |---|---|---| | Keimphase | Monat 1–3 | 0 €/h · Bürgergeld · Fundament legen | | Erste Einnahmen | Monat 3–9 | ~8 €/h · Zusammenlegung | | Wendepunkt | Monat 6–12 | 1.170 € Außenumsatz reicht | | System lebt | Jahr 1–2 | 8–10 €/h · volle Dreiteilung beginnt | | Zielwert 20 €/h | Jahr 4–6 | wenn ¾ extern + guter Berufs-Mix |
Das System wächst organisch. Es braucht keine Investoren und kein Startkapital – nur Menschen, die bereit sind, den ersten Schritt zu gehen.
Kernwerte
| Wert | Was das konkret bedeutet | |---|---| | Gleichwürdigkeit | Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Vermögen, Überzeugung, körperlicher oder psychischer Verfassung. | | Nachhaltigkeit | In allem, was wir tun: im Konsum, im Bauen, im Wirtschaften, im Umgang miteinander. | | Dezentralität | Keine Zentrale, die über andere bestimmt. Selbstorganisation als Grundprinzip. | | Gewaltfreiheit | Gegen kein Lebewesen. Nicht das Tier, nicht den Boden, nicht den Menschen. | | Heilung | Des Menschen, der Gemeinschaft, der Erde. Als Haltung, die man täglich wählt. | | Nicht-Besitz | Anteile können nicht gehandelt werden und werden bei Austritt nicht zurückgezahlt. |
Die Saat liegt noch im Kern. Aber sie ist lebendig.
Wirtschaften im System
v1.1.0 — April 2026
Wirtschaften im System – Praktische Anleitung
Johannes-Samuel Gartzke · Version 1.1.0
Diese Anleitung erklärt, wie das wirtschaftliche System des Back to Balance Universums im Alltag funktioniert – Schritt für Schritt.
Grundprinzip: Lohn und Preis sind entkoppelt
Im konventionellen Markt ist Lohn eine Kostenposition, die im Produktpreis weitergewälzt wird. Jede Lohnerhöhung verteuert das Produkt. Im Back to Balance System gilt das nicht. Der interne Produktpreis deckt nur externe Materialkosten – er enthält keine Arbeit.
Das bedeutet: Hohe Löhne und günstige interne Preise sind kein Widerspruch. Sie sind die natürliche Konsequenz der Poollogik.
Stunden erfassen
Jedes Vollmitglied erfasst seine geleisteten Stunden. Die Erfassung ist ehrlich, transparent und eigenverantwortlich.
- Was zählt: Jede Tätigkeit, die dem System dient – Handwerk, Küche, Verwaltung, Bildung, Pflege, Garten, Planung
- Was nicht zählt: Private Tätigkeiten, Pausen, rein soziale Zeit
- Wie: Über die BtB-App oder ein einfaches Erfassungsformular
- Wann: Tagesaktuell oder spätestens am Ende der Woche
Interne Produkte und Leistungen
Der EK-Preis-Vorteil gilt für alle internen Leistungen und Produkte – nicht nur Lebensmittel. Je mehr Berufe und Angebote im System vertreten sind, desto mehr Lebensbereiche werden zu Einkaufspreisen abgedeckt. Das Sortiment wächst mit dem System – und mit ihm die Ersparnis.
Dienstleistungszahlung
Interne Dienstleistungen (Körperarbeit, Unterricht, Beratung, Reparaturen, Technik, Pflege) werden ausschließlich in Coins bezahlt. Der Preis entspricht der aufgewendeten Zeit – ohne Aufschlag, ohne Marge.
Produktzahlung
Interne Produkte (Lebensmittel, Handwerk, hergestellte Waren) haben einen Mischpreis: Der externe Materialanteil wird in Euro gedeckt, die enthaltene Arbeit ist bereits durch den Pool vergütet. Das Ergebnis: reine Materialkosten statt Marktpreis.
Ernte-Charge
Landwirtschaftliche Erzeugnisse werden in Ernte-Chargen verrechnet. Eine Charge fasst die gesamte Ernte eines Produkts über einen definierten Zeitraum zusammen. Die externen Kosten (Saatgut, Wasser, Betriebsmittel) werden auf die Charge umgelegt – die Arbeitszeit fließt in den Pool.
Coins verstehen
| Eigenschaft | Bedeutung | |---|---| | 1 Coin = 1 Stunde | Immer. Unabhängig von der Tätigkeit. | | Historischer Wert | Jeder Coin trägt den Euro-Abrechnungswert der Periode, in der er verdient wurde. | | Unveränderlich | Der historische Wert eines Coins wird nachträglich nicht angepasst. | | Nicht handelbar | Coins können nicht zwischen Mitgliedern gehandelt oder spekulativ eingesetzt werden. |
Beispiel: Ein Coin, der in einer Periode mit Abrechnungswert 12 €/h verdient wurde, ist dauerhaft 12 € wert – auch wenn der aktuelle Periodenwert auf 16 € gestiegen ist.
Externe Leistungen
Leistungen an Nicht-Mitglieder (Externe) werden zum Marktpreis in Euro abgerechnet. Der gesamte Umsatz fließt in den Pool und unterliegt der Dreiteilung:
| Anteil | Verwendung | |---|---| | ⅓ Vergütung | Coin-Rücklage | | ⅓ Reinvestition | Fixkosten, Infrastruktur, Wachstum | | ⅓ Sozial- und Öko-Anteil | Solidarfonds, Ökologie |
Periodenende
Am Ende jeder Abrechnungsperiode wird der Euro-Abrechnungswert berechnet:
- Gesamter Pool-Eingang der Periode wird ermittelt
- Abzug der Fixkosten und Rücklagen
- Vergütungsanteil (⅓) wird durch die Gesamtzahl geleisteter Stunden geteilt
- Ergebnis = Euro-Wert pro Coin in dieser Periode
Alle in dieser Periode verdienten Coins erhalten diesen Wert als dauerhaften historischen Stempel.
FAQ
Was passiert, wenn der Abrechnungswert sinkt? Bereits verdiente Coins behalten ihren historischen Wert. Nur neue Coins tragen den niedrigeren Wert.
Kann ich Coins auszahlen lassen? Ja. Coins können zum historischen Euro-Wert ausgezahlt werden, sofern die Coin-Rücklage gedeckt ist.
Was passiert bei Austritt? Genossenschaftsanteile werden nicht zurückgezahlt. Offene Coin-Guthaben werden nach den Regeln der Satzung abgewickelt.
Muss ich eine Mindeststundenzahl leisten? Die genaue Regelung wird von der jeweiligen Zelle festgelegt. Das System ist auf Freiwilligkeit und Eigenverantwortung ausgelegt.
Großhandel
Die Genossenschaft hat als juristische Person Zugang zu Bio-Großhändlern wie Ökoring, Terra Naturkost und Weiling. Das ermöglicht:
| Vorteil | Ersparnis | |---|---| | Direktbezug Bio-Großhandel | 20–40 % auf fast alles | | MHD-Ware (kurz vor Ablauf) | bis 70 % unter Einzelhandel | | Gemeinsames Kochen | 10–15 % zusätzlich durch weniger Verderb |
Startkapital: das Direktkredit-Modell
Für den Aufbau einer Zelle kann ein Direktkredit-Modell eingesetzt werden: Privatpersonen leihen der Genossenschaft Geld zu individuell vereinbarten Konditionen – meist zinslos oder zinsgünstig, mit einer definierten Laufzeit.
Wichtig: Direktkredite sind Nachrangdarlehen. Im Insolvenzfall werden sie nachrangig bedient. Wer leiht, tut das im Wissen, dass es sich um eine Unterstützung handelt – nicht um eine sichere Geldanlage.
Sinnmaximierung
„Das komplette Gegenteil ist für uns: Sinnmaximierung. Und wenn man das in einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre es dieses: Wertschätzung." – Samuel Waldeck, Gründer von Shiftphone
Das Back to Balance Universum maximiert nicht Gewinn, sondern Sinn. Jede wirtschaftliche Entscheidung wird an der Frage gemessen: Dient das dem System, den Menschen und der Erde – oder nur dem Kontostand?
Diese Anleitung wird mit dem System wachsen. Was hier steht, ist der Stand von heute – morgen wird es mehr sein.
Ideen & Horizonte
v2.0.0 — April 2026
Ideen, Horizonte, Weiterdenkbares
Johannes-Samuel Gartzke · Version 2.0.0
Eine Sammlung von Gedanken, die über das Konzept hinausgehen – nicht als Versprechen, sondern als Einladung zum Weiterdenken.
Einsamkeit
Einsamkeit ist keine Randerscheinung. Sie ist eine der größten stillen Krisen unserer Zeit. Das Back to Balance Universum antwortet darauf nicht mit Programmen, sondern mit Struktur: Gemeinsames Arbeiten, gemeinsames Essen, gemeinsames Leben. Nicht erzwungen – aber ermöglicht. Wer Teil einer Zelle ist, ist nie allein, es sei denn, er will es sein.
Übergänge
Das System denkt Übergänge mit. Zwischen Berufen, zwischen Lebensphasen, zwischen Identitäten. Wer sich verändert, muss nicht alles aufgeben. Die Genossenschaft trägt den Übergang – nicht als Gnade, sondern als Grundprinzip.
Kinder und Teenager
Kinder wachsen in einem System auf, das Arbeit nicht als Last zeigt, sondern als Beitrag. Teenager finden Räume, in denen sie ausprobieren können – handwerklich, kreativ, sozial. Keine Simulation von Arbeit, sondern echte Teilhabe mit echtem Wert.
Schönheit
Schönheit ist kein Luxus. Sie ist ein Grundbedürfnis. Das Back to Balance Universum gestaltet seine Räume, seine Produkte, seine Kommunikation mit dem Anspruch, dass Ästhetik und Funktion zusammengehören. Was wir bauen, soll schön sein – nicht teuer.
Scheitern als Konzept
Fail Festival
Scheitern wird gefeiert – nicht zynisch, sondern ehrlich. In regelmäßigen Fail Festivals teilen Mitglieder, was nicht funktioniert hat. Was sie daraus gelernt haben. Was sie anders machen würden. Scheitern wird so vom Makel zur Ressource.
Wandergesellen
Die Tradition der Wandergesellen lebt im Universum weiter. Mitglieder können zwischen Zellen wandern, neue Fertigkeiten lernen, andere Perspektiven aufnehmen – und zurückkehren mit mehr als sie mitgenommen haben.
Politische Resilienz
Das Universum ist kein politisches Projekt. Aber es ist politisch resilient. Es macht sich nicht abhängig von Fördertöpfen, nicht von Regierungswechseln, nicht von Mehrheiten. Es funktioniert, weil es sich selbst trägt.
Buddhismus als Wissenschaft des Geistes
Der Buddhismus wird im Universum nicht als Religion verstanden, sondern als Wissenschaft des Geistes – als jahrtausendealte Praxis der Bewusstseinsforschung. Achtsamkeit, Meditation und die Schulung der inneren Haltung sind keine spirituellen Extras, sondern Werkzeuge für ein gelingendes Zusammenleben.
Politische Wirkung durch Existenz
Das System verändert nicht durch Protest, sondern durch Existenz. Es zeigt, dass es funktioniert. Und je mehr Zellen entstehen, desto sichtbarer wird: Es gibt eine Alternative, die keine Utopie ist, sondern gelebte Realität.
Einheitliches System statt Open Source
Das Back to Balance Universum setzt auf ein einheitliches, geschlossenes System – nicht aus Kontrollbedürfnis, sondern aus Qualitätsbewusstsein. Ein System, das für alle gleich funktioniert, schützt vor Fragmentierung, vor Wildwuchs, vor dem Verlust gemeinsamer Standards.
Gemeinschaftsküche
Die Gemeinschaftsküche ist das Herz jeder Zelle. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen und gesprochen. Essen ist kein Nebenprodukt des Tages – es ist ein zentraler Akt der Gemeinschaft. Die Küche verarbeitet, was der Garten, die Region und der Großhandel hergeben.
Saatgutbibliothek
Jede Zelle pflegt eine eigene Saatgutbibliothek – samenfeste Sorten, regional angepasst, frei zugänglich. Saatgut ist Gemeingut. Die Bibliothek ist kein Museum, sondern ein lebendiges System: Wer entnimmt, gibt zurück.
Sterbebegleitung
Das Universum denkt auch das Sterben mit. Sterbebegleitung ist keine Dienstleistung am Rand, sondern Teil des Systems. Wer im Universum lebt, wird auch im Sterben nicht allein gelassen.
BtB-Kompetenzbaum
Jedes Mitglied entwickelt über die Zeit einen eigenen Kompetenzbaum – eine lebendige Karte der eigenen Fähigkeiten, Erfahrungen und Lernwege. Nicht als Lebenslauf für den Markt, sondern als Werkzeug der Selbstkenntnis und der gegenseitigen Ergänzung.
Linux der Genossenschaftsökonomie
Das Back to Balance Universum versteht sich als Linux der Genossenschaftsökonomie – ein stabiles Betriebssystem für gemeinschaftliches Wirtschaften.
KI-Modul-Generator
Zukünftig soll ein KI-gestützter Modul-Generator Zellen bei der Planung und Umsetzung unterstützen – von der Gewerbeanmeldung bis zum Anbauplan. Kein Ersatz für menschliche Entscheidung, sondern ein Werkzeug, das Komplexität handhabbar macht.
BtB-MCP
Das BtB-MCP (Model Context Protocol) bildet die technische Schnittstelle zwischen der KI-Infrastruktur und dem Genossenschaftssystem. Es sorgt dafür, dass Wissen, Erfahrung und Prozesse zwischen Zellen fließen können – strukturiert, sicher und im Sinne des Gesamtsystems.
Geschlossener Haushalt
Jede Zelle führt einen geschlossenen Haushalt – Einnahmen und Ausgaben sind transparent, nachvollziehbar und an die Poollogik gebunden. Es gibt keinen verdeckten Geldfluss, keine Schattenökonomie, keine Sonderkassen.
Zeitpreis
Der Zeitpreis ist eine ergänzende Perspektive auf den Wert von Gütern: Was kostet ein Produkt nicht in Euro, sondern in Lebenszeit? Wie viele Stunden muss ein Mensch arbeiten, um sich etwas leisten zu können? Diese Perspektive verändert den Blick auf Konsum grundlegend.
Frage der Verteidigung
Was passiert, wenn ein System, das auf Gewaltfreiheit setzt, angegriffen wird? Das Universum hat darauf keine einfache Antwort – aber es stellt die Frage offen. Verteidigung ist kein Tabu, aber Gewalt ist keine Option. Die Antwort liegt in Resilienz, in Dezentralität, in der Stärke eines Netzwerks, das nicht zerstört werden kann, weil es keinen Kopf hat.
Der erste Stein
Jede Zelle beginnt mit einem ersten Stein. Fünf Menschen. Eine Gewerbeanmeldung. Ein gemeinsamer Einkauf. Der erste Stein ist kein Symbol – er ist ein konkreter Akt. Und aus diesem einen Stein kann ein Universum wachsen.
Diese Ideen sind nicht abgeschlossen. Sie sind Einladungen – zum Weiterdenken, zum Widersprechen, zum Mitgestalten.
Gemeinschaftskultur
2026
Leben im System – Eine Einladung zur inneren Haltung
Johannes-Samuel Gartzke · Gemeinschaftskultur im Back to Balance Universum
Das Back to Balance Universum ist mehr als ein Wirtschaftsmodell. Es ist eine Lebenshaltung. Dieses Dokument beschreibt, wie wir miteinander leben wollen – nicht als Regelwerk, sondern als Einladung.
Bewusstsein statt Betäubung
Das Universum steht für einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper und Geist. Das bedeutet: Substanzen, die betäuben, haben in der Gemeinschaft keinen Platz.
Nikotin
Nikotin ist eine Suchtsubstanz, die den Körper schädigt und die Umgebung belastet. Das Universum unterstützt Menschen, die aufhören wollen – aber es normalisiert den Konsum nicht.
Alkohol
Alkohol ist gesellschaftlich akzeptiert, aber das macht ihn nicht weniger schädlich. Im Back to Balance Universum ist Alkohol kein Bestandteil des Gemeinschaftslebens. Wer trinkt, tut das im Privaten – die Gemeinschaftsräume bleiben frei davon.
Achtsamkeit im Alltag
Achtsamkeit ist kein Kursangebot. Sie ist eine Praxis, die in den Alltag eingewoben ist – in die Art, wie wir kochen, wie wir bauen, wie wir miteinander sprechen. Langsamkeit ist kein Produktivitätsverlust – sie ist eine Qualität.
Gemeinsame Stille, bewusstes Essen, ein respektvoller Umgang mit Werkzeug und Material – all das sind Formen gelebter Achtsamkeit.
Umgang mit Konflikten
Konflikte gehören zum Zusammenleben. Sie sind kein Zeichen von Scheitern, sondern von Lebendigkeit. Das Universum bietet Strukturen für den Umgang mit Konflikten:
- Direkte Ansprache – Konflikte werden nicht hinter dem Rücken besprochen
- Mediation – bei Bedarf unterstützt eine dritte Person das Gespräch
- Keine Schuldfrage – es geht um Verständnis, nicht um Recht oder Unrecht
- Zeiträume – manchmal braucht ein Konflikt Abstand, bevor er gelöst werden kann
Gewaltfreiheit gilt auch in der Sprache. Vorwürfe, Abwertungen und Manipulation sind keine akzeptablen Kommunikationsformen.
Digitale Gesundheit
Das Universum nutzt Technologie – aber es lässt sich nicht von ihr beherrschen. Bildschirmzeit ist kein Selbstzweck. Die Gemeinschaft pflegt bewusste Offline-Zeiten und ermutigt dazu, digitale Gewohnheiten zu hinterfragen.
Kinder und Jugendliche werden nicht in eine digitale Welt hineingestoßen, sondern begleitet. Der Zugang zu Geräten und Inhalten wird gemeinsam und altersgerecht gestaltet.
Ernährung als Haltung
Essen ist keine Nebensache. Was wir essen, wie wir es zubereiten und woher es kommt, spiegelt unsere Werte wider. Das Universum setzt auf:
- Biologische Qualität – Orientierung an den Standards von Bioland, Demeter und Naturland
- Regionale Herkunft – so nah wie möglich, so weit wie nötig
- Saisonalität – was die Jahreszeit hergibt, kommt auf den Tisch
- Minimaler Verarbeitungsgrad – Grundzutaten statt Fertigprodukte
Die Gemeinschaftsküche ist das Herz jeder Zelle. Gemeinsames Kochen und Essen sind zentrale Akte des Zusammenlebens.
Stille und Rückzug
Nicht jeder Moment muss gefüllt sein. Das Universum schützt das Recht auf Stille und Rückzug. Alleinsein ist kein Zeichen von Ablehnung – es ist ein Grundbedürfnis.
Jede Zelle gestaltet Rückzugsräume – physisch und zeitlich. Es gibt Zeiten, in denen nicht gesprochen wird. Orte, die der Stille vorbehalten sind. Die Gemeinschaft respektiert, dass Menschen unterschiedliche Rhythmen haben.
Sprache und Gewaltfreiheit
Sprache formt Wirklichkeit. Das Universum orientiert sich an den Grundsätzen der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg:
- Beobachtung statt Bewertung – beschreiben, was ist, ohne zu urteilen
- Gefühle benennen – sagen, was in einem vorgeht, statt den anderen anzuklagen
- Bedürfnisse ausdrücken – hinter jedem Konflikt steht ein unerfülltes Bedürfnis
- Bitten statt Fordern – eine Bitte lässt Raum für ein Nein
Das ist keine Kommunikationstechnik. Es ist eine innere Haltung.
Umgang mit Tieren und Boden
Das Universum lebt Gewaltfreiheit – auch gegenüber Tieren und dem Boden, der uns trägt.
Tiere sind keine Produktionsmittel. Sie leben im System, weil sie leben – nicht, weil sie einen Zweck erfüllen. Wer Tiere hält, übernimmt Verantwortung für ihr gesamtes Leben, nicht nur für ihren Nutzen.
Boden ist keine Ressource. Er ist ein lebendiges System, das gepflegt werden will. Der Umgang mit Boden orientiert sich an regenerativen Prinzipien: Aufbauen statt Auslaugen. Humus statt Kunstdünger. Vielfalt statt Monokultur.
Dieses Dokument ist keine Vorschrift. Es ist eine Einladung – an jeden einzelnen Menschen, der Teil dieses Universums werden will, sich zu fragen: Wie will ich leben? Und: Bin ich bereit, dafür etwas zu verändern?
Spendenaufruf
2026
Ein Ruf an alle, die anders leben wollen
Johannes-Samuel Gartzke · Spendenaufruf 2026
Was hier entstehen soll
Die erste Zelle des Back to Balance Universums soll in Freiburg entstehen. Nicht als Modellprojekt auf dem Papier, sondern als konkreter Ort, an dem Menschen gemeinsam wirtschaften, gemeinsam kochen und gemeinsam leben.
Der erste Schritt: unverpackte Bio-Lebensmittel – bezogen über regionale Großhändler, zugänglich für alle Mitglieder zu Einkaufspreisen. Was nach einem kleinen Schritt klingt, ist der Beginn einer anderen Logik: Kein Gewinn auf dem Rücken derer, die einkaufen. Kein Preisaufschlag für den Zwischenhandel. Qualität ohne Aufpreis.
Warum jetzt
Weil die Strukturen, in denen wir leben, nicht mehr tragen. Weil Mieten steigen, Löhne stagnieren und Menschen trotz Arbeit nicht über die Runden kommen. Weil Nachhaltigkeit ein Preisschild hat, das sich die meisten nicht leisten können.
Das Back to Balance Universum wartet nicht darauf, dass sich die Welt verändert. Es beginnt – jetzt, mit dem, was da ist.
Woher die Idee kommt
Ich bin auf der happyfarm aufgewachsen – einem Hof im Schwarzwald, auf dem seit 2003 Menschen und Tiere zusammenleben. Selbstversorgung, Handwerk, Körperarbeit, Gemeinschaft. Kein Experiment, sondern Alltag. Was dort funktioniert, im Kleinen und Stillen, hat mich gelehrt: Ein anderes Leben ist nicht nur möglich – es existiert bereits.
Die happyfarm ist nicht das Back to Balance Universum. Sie ist seine Inspiration. Und jetzt ist die Zeit, das, was dort gewachsen ist, in eine Struktur zu übersetzen, die größer werden kann als ein einzelner Hof.
Was gebraucht wird
- Spenden – jeder Betrag hilft, die Gründungskosten zu decken
- Fördermitglieder – Menschen, die mit einer regelmäßigen Spende das Fundament stärken
- Mitdenker – Menschen, die Fähigkeiten, Zeit oder Erfahrung einbringen
- Geduld – ein System, das auf Sinnmaximierung statt Gewinnmaximierung setzt, wächst langsam
Was nicht gebraucht wird
Was nicht gebraucht wird: Investoren, die Rendite erwarten.
Das Back to Balance Universum ist keine Kapitalanlage. Genossenschaftsanteile können nicht gehandelt werden und werden bei Austritt nicht zurückgezahlt. Wer hier gibt, gibt – ohne Erwartung einer finanziellen Gegenleistung. Die Rendite ist eine andere: Ein System, das trägt. Eine Gemeinschaft, die hält. Ein Leben, das Sinn hat.
Wie spenden
Spenden sind über den Back to Balance e.V. möglich und steuerlich absetzbar. Für Informationen zur Spendenabwicklung und zu den Möglichkeiten als Fördermitglied wende dich direkt an das Gründungsteam.
Dieses Projekt braucht keine Millionen. Es braucht Menschen, die bereit sind, den ersten Stein zu legen.
Handwerk & Zulassungen
2026
Handwerk & Zulassungen
Johannes-Samuel Gartzke · Ergänzung zum Back to Balance Konzept
Dieses Dokument klärt die wichtigsten handwerksrechtlichen und gewerblichen Fragen für den Aufbau einer Back to Balance Zelle.
Gewerbeanmeldung
Die Genossenschaft (eG) meldet ein Gewerbe pro Betriebsstätte an. Das bedeutet:
- Eine Anmeldung deckt alle Tätigkeiten der Zelle an einem Standort ab
- Kosten: ca. 26 € (je nach Kommune)
- Zuständig: das Gewerbeamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde
- Die Genossenschaft als juristische Person ist Gewerbetreibende – nicht die einzelnen Mitglieder
Eine Gewerbeanmeldung öffnet den Zugang zu Bio-Großhändlern, Handwerksleistungen und allen weiteren wirtschaftlichen Tätigkeiten der Zelle.
Eigenleistung
Eigenleistung ist unbegrenzt erlaubt, solange sie am eigenen Gebäude der Genossenschaft stattfindet. Das umfasst:
- Trockenbau, Malerarbeiten, Bodenverlegung
- Gartengestaltung und Landschaftspflege
- Einfache Elektro- und Sanitärarbeiten (im Rahmen der gesetzlichen Grenzen)
- Möbelbau und Innenausbau
Entscheidend: Die Genossenschaft ist Eigentümerin oder Mieterin des Gebäudes. Die Arbeit wird von Mitgliedern der Genossenschaft am genossenschaftseigenen Objekt durchgeführt. Das ist keine gewerbliche Tätigkeit für Dritte, sondern Eigenleistung.
Garten- und Landschaftsbau
Garten- und Landschaftsbau ist ein Anlage-B-Handwerk (zulassungsfreies Handwerk). Das bedeutet:
- Kein Meisterbrief erforderlich
- Gewerbeanmeldung genügt
- Tätigkeiten: Gartenpflege, Pflanzarbeiten, Wegebau, Teichanlagen, Zaunbau, Baumschnitt
- Die Genossenschaft kann diese Leistungen auch extern anbieten
Trockenbau
Auch Trockenbau (Stuckateur- und Trockenbauarbeiten) ist ein Anlage-B-Handwerk:
- Kein Meisterbrief erforderlich
- Gewerbeanmeldung genügt
- Tätigkeiten: Ständerwerk, Gipskartonbeplankung, Dämmung, Spachtelarbeiten, abgehängte Decken
- Kann intern und extern ausgeführt werden
BtB-Prinzip: intern und extern
| Bereich | Intern (für die Genossenschaft) | Extern (für Kunden) | |---|---|---| | Rechtsgrundlage | Eigenleistung | Gewerbeanmeldung erforderlich | | Meisterpflicht | Nicht relevant | Nur bei Anlage-A-Handwerken | | Abrechnung | Stunden fließen in den Pool | Marktpreis, Umsatz in den Pool | | Qualifikation | Kompetenz und Erfahrung | Ggf. Nachweise für Kunden/Versicherung |
Anlage-A-Handwerke (z.B. Elektro, Sanitär, Heizung, Dachdecker) erfordern für externe Aufträge einen Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation. Intern – als Eigenleistung am eigenen Gebäude – gelten gelockerte Regeln, wobei Sicherheitsvorschriften immer einzuhalten sind.
Checkliste erste Zelle
| Schritt | Was zu tun ist | Kosten | |---|---|---| | 1 | Genossenschaft gründen (mind. 3 Mitglieder) | Notarkosten + Registergebühr | | 2 | Gewerbeanmeldung am Standort | ca. 26 € | | 3 | Betriebshaftpflichtversicherung abschließen | Abhängig vom Leistungsspektrum | | 4 | Zugang Bio-Großhandel beantragen | Kostenlos (Gewerbenachweis genügt) | | 5 | Tätigkeiten prüfen: Anlage A oder B? | – | | 6 | Bei Anlage-A-Tätigkeiten: Meister oder Ausnahmegenehmigung | Ggf. Gebühren HWK | | 7 | Räumlichkeiten sichern (Miete oder Eigentum) | Variabel | | 8 | Erste Stunden erfassen, Pool starten | – |
Handwerk ist das Rückgrat jeder Zelle. Was mit eigenen Händen entsteht, braucht keinen Zwischenhändler – nur Kompetenz, Sorgfalt und die Bereitschaft, es richtig zu machen.